Aktuelles

Auf unserem Seminar in Münster im  März 2017 „Frauenpolitische Maßnahmen auf dem Prüfstand“ haben die vaf-Frauen noch einmal ihre ablehnende Position zum Ehegattensplitting im Steuerrecht bekräftigt. (Bevorzugung höherer Einkommen und von Alleinverdiener-Paaren)
In den Monaten Juni und Juli 2017 hat sich dann der vaf in Sachen Ehegattensplitting in einem Schreiben an  die SPD, die CDU, die Linken, die FDP und die Grünen  mit Reformvorschlägen gewandt.
Wir haben vorgeschlagen, in einem 1. Schritt den Splittingvorteil auf eine Höchstgrenze von  300,-Euro pro Monat zu begrenzen sowie auf Ehepaare mit unterhaltsberechtigten Kindern. Jetzt liegt die Höchstgrenze bei 17.000 Euro pro Jahr.
Bisher haben uns die SPD-Frauen (Elke Ferner), die Linken(Katja Kipping), die Frauen-Union der CDU (Annette Widmann-Mauz) und die FDP(Naja Roßbach)  geantwortet. Die CDU-Frauenunion und die FDP plädieren für die  Beibehaltung. Die Linken (s. auch Text Forum)  haben sich klar für die Abschaffung des Ehegattensplittings ausgesprochen. Die SPD-Frauen haben uns  mitgeteilt: dass ihre „internen Diskussionen noch nicht abgeschlossen“ (seien), dass sie aber“ für einen Umbau des Ehegattensplittings zugunsten einer verstärkten Förderung von Kindern“( seien) …“Ihr (d.h. unser) Vorschlag ist  eine Möglichkeit, die wir gerne in unsere Überlegungen einbeziehen“ (!!!)
Wir bleiben bei dem Thema natürlich am Ball.
Unsere Diskussionen vom Seminar in Münster 2017 werden wir u.a.  im Frühjahr 2018 auf einem weiteren Seminar fortsetzen, wobei wir dann natürlich auch die Ergebnisse der Bundestagswahl und die politischen Entwicklungen danach mit einbeziehen. Sobald wir den Termin kennen, teilen wir ihn Euch mit.